Corona, Posthorn bekommt eine Haube!

Liebe Gäste, Freund, und alle die, die diese Seite lesen, er der Hofrat bittet um Entschuldigung, dass er so lange nicht auf dieser Seite zugegen war.

Blicken wir zurück, das Posthorn hat den 1. Lockdown gut überstanden, noch dazu hat sich spontan ein neuer Küchenchef angeboten, da konnte ich nicht anders! Warum, das? Ein Betrieb der nur zufriedene Gäste, jedes Jahr weiter wächst,…immer gute Köche hatte,….ja aber sorry, ich, wir , meine Frau Andrea und ich, wir fühlten uns nie ganz angekommen, die Küche betreffend. Wir wollten immer ein wenig mehr Leidenschaft, ein wenig mehr Nachhaltigkeit, noch mehr Qualität,mehr Pfiff…Ja, und wir beobachteten während des Lockdowns, Tag für Tag, Kochvideos von einem lieben, lustigen, genialen, und vor allem leidenschaftlichen Kochfreund Robert Letz. Wir verliebten uns, in diese Leidenschaft, in dieses know-how! Robert Letz hatte schon 2 Hauben erkocht, und so berichteten nahezu alle Medien über uns. Den Rest kennen die meisten, unser Erfolgslauf ging weiter, und wir waren trotz Corona bestens besucht. Robert fügte sich perfekt in unser Team ein, und jetzt fast ein Jahr später können wir sagen, wir sind angekommen, wir haben den gefunden, das gefunden, das wir immer schon suchten. So hatten wir trotz aller Corona Widrigkeiten einen tollen Herbst, bis zu jenem traurigen 2. November, an dem wir wieder schließen mussten. So bekamen wir auch diese tolle Auszeichnung einer Haube von Gault Millau. Robert Letz, ist nicht nur eine kulinarische Bereicherung, sondern sein Humor, seine Zufriedenheit, Freude und Leidenschaft am Beruf, ist eine wirkliche Herausforderung, die ich mit Freude annehme. Sein Kalbsbeuscherl, ein Geniestreich, oder das Bruckfleisch vom Kobe Rind, extra geholt von unserem ehemaligen Radprofi, Gerhard Zadrobilek, Schön ist es, wenn man nach so vielen Jahren Gastronomie immer noch dazulernen darf! Im Dezember machten wir dann dies sensationelle CHARITY ABHOLAKTION, ich möchte mich noch einmal bei Allen bedanken für die Großzügigkeit, wir konnten viel mehr unterstützen als jemals erwartet. Danke. Dann kam Weihnachten, Neujahr, noch ein strenger Lockdown,…Jetzt ist ende Jänner, wir haben immer noch geschlossen,….Da wir im Februar auch nicht aufsperren dürfen, von März bis März zurück gerechnet, hatten wir in diesem Jahr 7 MONATE GESCHLOSSEN!!! Mittlerweile fehlen mir immer mehr die sozialen Kontakte, ein, bzw. der Lebensinhalt,….es nervt immer mehr! Für jemanden der die letzten 35 Jahre immer gearbeitet hat, immer gekämpft hat, immer seinem Job geliebt hat, in dieser Leidenschaft aufgegangen ist, wirds jetzt schon a bissal mühsam. Ich kenn schon alle Spazierwege am Land, das tägliche durch die Stadt radeln , alles ist genug. Ich halte es wie der Niavarani, spazierngehen, tu ich eigentlich, damit ich irgendwo reingehe, mir einen Kaffee, a Bier oder sonst was kauf, a wenig die Leute beobachte, oder mit an Haberer das ganz Wichtige besprech,… So, jetzt beginnen die Semesterferien, das Quartier wie jedes Jahr in Kirchberg bestellt, alles für die Fisch! Keine Winterwoche, kein Schifahren, a bissal Stadt, a bissal Land, ich schau halt wieder 2500 Minuten aufn Fluss und beobachte wie das Wasser so fließt. ABER, FREUDE, AM 16.,17.,18. FEBRUAR, Faschingsdienstag, Aschermittwoch und Donnerstag gibts HERINGSCHMAUS, UND VIELES MEHR ABHOLAKTION!!!! Bis bald Euer, Euch vermissender Hofrat

Coronawochen im Kamptal

Ja, eigentlich hätte es nicht schöner sein können, Andrea und der Hofrat verbrachten herrliche Tage am Land, wäre da nicht der gsch,…… Virus. Am Anfang hörten wir permanent Nachrichten, stellten dies aber bei Zeiten ein. wir kochten genossen unser Haus, die Zeit und Natur. Doch plötzlich, ich machte nach einer Wanderung ein kleines Schlaferl, und wie ich aufstehen wollte, drehte es mich komplett, ich legte mich zurück, probierte es wieder, und es wurde mir wieder schwindelig, alles drehte sich. Es erinnerte mich an meine Jugend als ich mal so ein zu starkes Zigaretterl, ihr wisst schon, so ein lustiges, rauchte, und sich alles zu drehen begann. Ja , aber das ist eine andere Geschichte.Immer wieder begann es mich zu drehen, aber meist nur im Bett und beim aufstehen. Es war ein wenig beunruhigend, und zog sich über mehrere Tage, ja Wochen.Irgendwann las ich dann über einen Lagerungsschwindel, welcher mir von 2 lieben Ärztefreunden bestätigt wurde. Mir wurde ein Medikament verschrieben, dass der Hofrat kommen ließ, und siehe da, nach 2-3- Tagen, insgesamt nach 14 Tagen war es weg!! Danach begann er wieder mit seiner Liebsten zu Mountainbiken, natürlich vorsichtig, herrlich in dieser teilweise sehr unberührten Natur. Nebenbei baute er eine Stiege, vom Steg ins Wasser und vieles mehr. Dann kam Ostern, ein Ostern ganz alleine, ohne Familie, das war schon ein wenig traurig. Wir blieben brav zuhause und ließen uns das wenige das wir benötigten, liefern. Dann nach Ostern, als die Geschäfte teilweise wieder öffnen durften, besuchten wir zum ersten mal 2 Geschäfte, ganz vorsichtig, sogar ein wenig unsicher, es war ja für uns Neuland! Am Land war alles harmlos und unproblematisch. Die letzten Wochen, stellten sich aber immer mehr die Sorgen um das Geschäft ein, um das Posthorn. Wie es wohl weitergehen soll, wann man endlich wieder mit Freunden essen gehen darf, wann endlich dieser Virus wieder fort ist, wann die Regierung es erlaubt, und unter welchen Auflagen? Um so länger der Hofrat nachdachte, umso klarer wurde ihm. Dass das, noch lange dauern wird, und dass nichts mehr so sein wird wie es war, kein Zusammenrücken, keine Gemütlichkeit, keine Stimmung,…es wird lange dauern, bis es eine Impfung gibt, und wieder alles so wird wie es gehört, bis wir wieder Party machen können, dürfen. Da sich wöchentlich alles um das Aufsperren der Gastronomie ändert, warten wir angespannt auf den 15.Mai, da soll es losgehen, die Frage ist nur unter welchen Auflagen, denn wenn jeder Tisch 2 Meter Abstand haben muss, passen nur 6-7 Tische ins Posthorn, wenn wir weiterhin nicht mit Freunden essen gehen dürfen, so werden die meisten Tischbelegungen mit 2 Personen sein, das heißt mit 18-20 Personen ist das Lokal voll! So kann ich aber nicht meine Mitarbeiter bezahlen, das rechnet sich nicht! Ähnlich ist es mit dem Abholen von Speisen, denn wenn ich 2 Mitarbeiter damit beschäftige, rechnet sich das auch nicht. So kompliziert ist es geworden. Aber es wird weitergehen, ich telefoniere wöchentlich mit meinen Mitarbeitern, damit wir dann auch falls es möglich ist,  rechtzeitig bereit sind. Wir vermissen Euch schon sehr, sehr!  Bleibts gesund, bis bald Euer Hofrat, 

Corona Spuk, Woche 1

Liebe Freunde

Als ich das erste Mal von dem Corona Virus im Dezember gehört habe, bin ich schon sehr hellhörig geworden, irgendwie habe ich böses geahnt. Im Jänner dann als ich hörte, dass in China ganze Millionenstädte unter Quarantäne gestellt wurden, war mir klar, da kommt etwas auf uns zu. Dann sind die ersten unglaublichen Videos aus China aufgetaucht, das war so Mitte Jänner. Ich habe dan,n ein so ein Video, an meine Freunde, die a bissal gscheiter als ich sind, oder Ärzte sind, geschickt. Das Feedback war entweder. Die Influenza ist viel schlimmer, da sterben jedes Jahr,…und keiner regt sich auf. Panikmache. Die Videos sind gefakt! Ja so waren die Rückmeldungen, ich dachte mir ich sei ein wenig übersensibel. Beobachtete den traurigen Verlauf in China weiter. In den Semesterferien, erste Februarwoche, wir waren in Kitzbühel, sah ich eine Diskussion, im deutschen Fernsehen, in der genau einer dieser Videos gezeigt wurde. Ein chinesischer Botschafter, bestätigte diese grauenhaften Zustände. Da war mir klar, sollte das nach Europa kommen,….Ich hatte am Wochenende des 14. Februars, die ganze Familie, inklusive Mama, Sie wurde 80 nach Griechenland, nach Thessaloniki eingeladen. Nachdem schon im Jänner gesagt wurde, dass man Flughäfen meiden sollte, cancelte ich die Reise. Von allen Flügen und Hotelzimmern bekam ich gerade mal € 400 zurück. Aber das ist ja sowas von wurscht, die Sicherheit meiner Mama,…Ja, das war dann genau der Moment, wo zum ersten mal Corona in Italien auftauchte. Das war das Startzeichen für mich, Lebensmittel zu besorgen, denn ich wollte vorsichtig sein! Ich wurde wenn ich es erzählte belächelt. Zu den BELÄCHELTEN HAMSTERKÄUFEN: Früher hatten die Familien eine „Speis“ Speisekammer, denn man musste mit allem möglichen wie Schneeverwehungen, usw. rechnen. Jeder Haushalt und auch Wohnungen hatten eine Speisekammer mit Vorräten, eingekochtem und haltbar gemachtem, ich erinnere mich, meine Oma hatte sogar Eier in einem Glas eingelegt!. Wenn natürlich alle gemeinsam, 3 Wochen später einkaufen gehen, HAMSTERN, ist das natürlich ein Problem. Aber liebe Leute, wer hätte selbst in Februar noch geahnt, welche Zustände wir in unserem Land ein Monat später haben werden? Dann ging es los, die Zustände in Italien wurden immer schlimmer, immer mehr Tote, in Österreich waren die ersten 2 Virus fälle, und dann, jetzt war schon März, ging die Post ab. Die Ausbreitung, die Toten in Italien, es bahnte sich eine Katastrophe an. Es war nicht die schwere der Krankheit, sondern die extreme Ausbreitung, dass es keine Hilfe und vor allem keine Betten mehr für die alten Schwachen zur Verfügung stehen, und das Spitalssystem zusammenbricht. Siehe Italien. Wer aber glaubt,dass unsere Ärzte zu diesem Zeitpunkt, die Situation erkannten, liegt falsch. Viele der Ärzte wussten schon was da passiert, aber das ein Ärztekongress, bestbesucht in Tirol noch abgehalten wurde,….In der Woche, des 9.März, mein Geburtstag, wurden meine Zweifel immer größer, das Posthorn noch offen zulassen. Ich lebte so im Zwiespalt, auf der einen Seite war die Freude über die Treue unserer Gäste, wir waren bis auf Dienstag Abend, der Abend der Pressekonferenz der Regierung, knalle voll! Auf der anderen Seite fragte ich mich ob alle verrückt geworden sind und die Gefahr nicht erkennen wollen. Wer aber glaubt, dass jetzt weniger Gäste kamen, nein , wir waren jeden Abend voll und auch der Freitag war schon aus-reserviert. Am Donnerstag war es dann soweit ich SPERRTE DAS, UNSER; MEIN POSTHORN ZU!! Es war eine unglaublich schwierige Entscheidung, aber mir war das Wohl unser Aller wichtiger! Da meine Mitarbeiter und beruflichen Wegbegleiter, schon seit Wochen mit mir die Situation verfolgten, kam mir volles Verständnis entgegen. 3TAGE SPÄTER REGIERTE ZUM GLÜCK AUCH UNSERE REGIERUNG; UND 5 TAGE SPÄTER MUSSTE DIE GESAMTE GASTRONOMIE SCHLIEßEN!!!

Andrea und ich, der Hofrat, sind am Samstag den 14.März auf das Land, Kamptal, in unser Haus gezogen, vorsorglich mit einem 3 monatigen Postnachsendeauftrag! Wir haben die wichtigsten Nahrungsmittel für 4 Monate gebunkert, wir wollen nicht einkaufen gehen und meiden jegliche Ansteckungsmöglichkeit. Wir wollen so viele wie mögliche Wochen ohne einkaufen gehen, auskommen! Eine neue Herausforderung, die der Genügsamkeit, der Bescheidenheit, ein neues ein anderes Leben! Zeit, ja die Zeit spielt plötzlich nur mehr beim Kochen und Backen eine Rolle, 2-3 Mal diese Woche machten wir eine Wanderung, abseits von allen, und allem Plötzlich bleibe ich bei Blumen stehen, beobachte den Frühling in der Natur, wir setzen uns auf ein Bankerl unter einem Baum und lauschten dem wunderschönen Konzert der Vögel, wir halten wieder einmal inne, vieles haben wir vergessen und ist uns verloren gegangen. Wir plaudern viel, wir schauen viel in die Natur,telefonieren viel, backen und kochen miteinander, schlafen viel und hören die traurigen Nachrichten gemeinsam, Wir skypen mit unseren Freunden., unser Leben ist wunderbar, wäre da nicht, dieser Wahnsinn, dieser Virus. Wir haben jetzt die 1. Woche ohne quasi Ausgang hinter uns. Ich sehe leider immer wieder viele, die sich nicht an die Ausgangsbestimmungen halten, Sie gefährden damit sich und vor allem die Schwachen. Bitte bleibts zhaus  und genießts die Couch! LIEBE FREUNDE, DAS VERORDNETE MIR, EINER MEINER FREUNDE, ER IST ARZT:…DU BIST LEIDER EIN RISIKOPATIENT,….ZIEH DICH ZRÜCK BIS DER SPUK VORBEI IST, BUSSI UND GESUND BLEIBEN !!!! Ja meine lieben jetzt wisst Ihr warum der Hofrat so vorsichtig ist. Nächsten Samstag gehts weiter, mit Woche 2! Aufpassen und gesund bleiben! Freu mich über Mails w-winkler@chello.at  Danke

 

 

 

Start ins 2020, Energiewoche

Der Start ins neue Jahr ist immer wieder spannend, haben uns die Gäste eh nicht vergessen, schließen wir dort an wo aufgehört, spannend!

Wir haben dank Euch wieder genauso stark wie all die Jahre begonnen, nein, wir haben schon wieder einen neuen Jännerrekord geschafft! Es ist unglaublich, denn immer wenn er, der Hofrat, glaubt es geht nix mehr geht doch noch was! Natürlich ist es ein wenig ruhiger als Oktober, November und Dezember, aber das tut auch gut, uns, und auch Euch den Gästen, wenn wieder vieles normaler wird! Wenn wieder a bissal a Ruhe einkehrt! 

Dann kommen die ENERGIEFERIEN; ja so wurden die damals bezeichnet, die Semesterferien. Ja und obwohl die Kinder groß sind, Erwachsen, machen wir immer noch diese Woche Urlaub. Energieferien sind für uns halt so eine Woche zum Energie tanken. Wir tanken dann immer in Tirol, in Kirchberg, das ist das günstigere Nachbarortschafterl neben Kitz! Apropos günstig, qm Preis einer Wohnung in Kirchberg nicht unter € 8000, manchmal sogar der doppelte Preis! Keine Sorge, wir haben dort seit Jahren ein Appartement gemietet für € 90 !!! Der Hofrat fährt immer schon zeitig ab (5.30) und umgeht so jeden Stau! 9.30 Ankunft Kirchberg, Frühstücken in der Konditorei und die Wohnung übernehmen. Heuer Samstag Superwetter, um 11.30 sind wir auf der Piste. Ein herrlicher Skitag. Den Sonntag haben wir bis 16.00 im Bett verbracht und das Australien Finale, Thiem geschaut! Am Nachmittag ein Spaziergang durch den Ort und wieder chillen! Montag, Dienstag und Mittwoch war Regen, Sturm und Schnee, wir verbrachten jede Menge Zeit auf der heimatlichen Piste (Bett), wir wurden nicht Nass und hatten es wohlig warm. Das wichtigste, unsere Wohnung hat ein Panoramafenster über die ganze Länge, mit Balkon, und so schauen wir vom Bett auf den Gaisberg und vom Esstisch auf das Maierl. Da beobachten wir dann das Wetter, die Berge, wie aus einem Aquarium, herrlich ist das! Ja dann sind wir eingeladen bei Freunden, gehen Essen ins Pepino am Schwarzsee und nachher in den Londoner. oder gehen ins ZUMA, das unglaublichste neue Restaurant in Kitz ein Pop up Store, als Ableger der Londoner Zentrale.Ein asiatisches Luxusrestaurant vom Feinsten, ja es war ein tolles Erlebnis.Danach zum Tanzen in den schwarzen Adler, supernett! Gehen Kaffeetrinken, shoppen oder machen eine herrliche Wanderung im Schneetreiben.Das war Montag, Dienstag, Mittwoch. Dann kommt endlich der Donnerstag, herrliches Wetter, Sonnenschein und Neuschnee, auf die Piste mit Genuß, der Junior ist gekommen um Tiefschnee zu fahren. Zu Mittag gehts bei herrlichem Wetter auf die Sonnbühel Terrasse, gehts noch dekadenter? Aber wenn das italienische Essen so gut schmeckt, die Gegrillten Calamari, die Spaghetti Vongole oder das Thunfischsteak,einfach genial. Aber der Kaiserschmarren ist der Überhammer und dann noch der Affrigato,… herrlich wars. Anschließend gehen aber nur mehr 2-3 Pisten und abfahren! Freitag wieder ein herrlicher Skitag, es wird nicht gegessen sondern Sonne gelegen. Samstag, packen und ab gehts nach Gosau zu einem Skijöring Rennen, Skifahrer wird von einem Motorrad auf einem Rundkurs gezogen. Bei herrlichem Wetter erleben wir eine unglaublich spannende und Actionreiche Veranstaltung! Kein Rennen ohne Stürze, zum Glück keine groben Verletzungen. Ein Erlebnis. Dann gehts heim, energiegeladen, es waren ja Energieferien!

 

REKORD 1280 GANSLPORTIONEN !!! REKORDJAHR 2019 !!!

Was für ein Herbst, was für eine Ganslzeit, was für ein Jahr!! Was für eine Erfolgsgeschichte! Heuer hatten wir unser 10 Jahre Jubiläum, und wie die letzten Jahre gingen wir in das 2019er mit der Erwartung, dass das 2018er nicht mehr zu überbieten ist .Aber alles sollte anders kommen, denn wir begannen bärenstark und dies sollte sich bis zum Sommer durchziehen. Wir waren wieder auf neuem Rekordkurs! Der Herbst des Vorjahres sollte unüberbietbar sein, aber immer wenn der Hofrat glaubt es geht nichts mehr kommt es anders! Wir hatten einen goldenen Herbst und statt einem Goldfieber hatten wir ein GANSLFIEBER!! Wir pulverisierten unseren Ganslrekord von ca 980 um 30% auf 1280 !!! Wahnsinn!! Was mich, uns, aber noch glücklicher macht, hatten wir in den vergangenen Jahren, in der Ganslsaison immer wieder 3,4 Gäste die nicht ganz zufrieden waren, was ja auch nicht wirklich viel ist, hatten wir heuer KEINE EINZIGE BEANSTANDUNG!! Ja wenn ich  ein Beispiel erwähnen darf, einmal saß eine Dame an unserem kleinsten Tisch, gleich bei der Eingangstür ums Eck und sagte:“ Herr Hofrat, ich bin a Burgenländerin, ich kenn mich aus bei de Gansln, des is schon meine 4te Gans, des is die Beste!“ Ja das ist so ein nettes Kompliment, da schlägt dem Hofrat das Herzerl a weng höher . Ja meine lieben Gäste, und jetzt ist schon Dezember, Weihnachten steht vor der Tür, der Jahreswechsel kommt näher und näher. Resümee, wir haben Dank Euch, Dank meiner lieben und genialen Mitarbeiter wieder ein Rekordjahr hinter uns! Meine Mitarbeiter, meine Frau, sie waren unglaublich, wieder KEIN EINZIGER KRANKENSTANDSTAG (auf das gesunde Posthornessen zurückzuführen) wieder eine Topleistung! Aber was wäre das alles ohne Sie, bleibt nur zu sagen: Dankeschön, Sie waren bezaubernd, wenn wir auch übers Jahr auseinandergehn, nach den Heiligen drei Königen sind wir wieder da für Sie, dankeschön,….22.12.2019 – 6.1.2020 machen die Posthörnchen Urlaub, ab Dienstag 7.1.2020 sind wir wieder mit voller Freude für Sie da! Danke, schöne Weihnachten und alles Gute für ein tolles, gemeinsames 2020! Eure Posthörnchens, EUER HOFRAT

 

Sommerurlaub 2019

Liebe Gäste und Freunde

Der Hofrat bittet vielmals um Entschuldigung, für seine lange Schreibfaulnis ! Aber jetzt ist es wieder soweit.Wieder haben wir uns einen 7 wöchigen Sommerbetriebsurlaub gegönnt!

Wir sind diesmal nicht überstürzt in den Flieger, sondern waren am Samstag unserem ersten Urlaubstag bei Freunden entspannt zum Grillen geladen. Es war herrlich, nicht nur das tolle Gegrillte von Herbert, sondern der ganze entspannte Nachmittag. Wir wechselten nur kurz zwischen den Essensgängen den Platz und sulten im Pool mit 32 Grad! Manchmal nahmen wir sogar den einen oder anderen Drink mit ins Pool, zum Abkühlen quasi.Ja so verbrachten wir den ersten Tag bis spät in den Abend und nichts und niemand drängte uns. Am nächsten Morgen ging es dann in unser Haus im Kamptal. Blumen gießen, Vögel, Biber und sonstiges beobachten, ganz einfach entspannen. Apropos, die Bachstelzen , die bei uns genistet hatten, ja sie hatten Pech, ein Kuckucksei!! Wie es so ist hat der Kuckuck die Bachstelzenbabys hinausgeschmissen. Am Mittwoch reisten wir ab und sahen die Babys zum letzten Mal.Wir fuhren an den wunderbaren Wörthersee, Maria Wörth, und hatten eine schöne Privatpension. Nicht einmal der Regen konnte uns abhalten in dem herrlichen See ein Bad zu nehmen. Wir mieteten Elektroräder, mit denen die Fahrt vom See nach Klagenfurt ein Katzensprung war.So verbrachten wir 3 herrliche Tage in Kärnten, und auch das Wetter wurde gut, und so genossen wir den See doppelt. Weiter ging es nach Padua, wo wir uns mit unseren Freunden trafen, mit denen wir nach einem herrlichen Tag, in Padua , weiterfuhren ins Piemont. Hier hatten wir uns in einer riesigen, wunderschönen, historischen Villa, mit Swimmingpool, für eine Woche einquartiert! Diese Villa stand in einer herrlichen, grünen Oase. Abseits von allem, sodass unsere alltäglichen Partys ungestört ablaufen konnten! Christian übernahm wieder die Küche und kredenzte jeden Abend mehrere Gänge vom Feinsten. Wir durften brav assistieren und essen, essen, essen,…….Mit Andreas hatten wir, wie immer, unseren genialen DJ mit, der jeden Abend für Stimmung sorgte. Dazwischen machten wir unsere kulturellen Ausflüge wie, Alba, Turin, Asti, Weinverkostungen,…was für eine Woche. Nein es gab auch eine Plage, DIE GELSEN, so schön alles war, wir waren von den Blutsaugern maximal geplagt. Vor allem Robert und ich, denn wir nehmen beide Blutverdünner, die haben offensichtlich gecheckt, dass bei uns mehr, und es leichter rauskommt, und haben uns quasi deppad gemacht! Nach der Woche fuhren Andrea und ich weiter nach Nizza. Nizza war ein Traum, pulsierend, herrliche historische Villen, sensationelle Altstadt, azurblaues Meer,…Party!! Ein unglaubliches Feuerwerk am Nationalfeiertag, sensationelles Jazzfestival, herrliches Essen, tolle Lokale, hübsche Menschen,….5 Tage Party ohne Ende, nur a bissal was hats schon gekostet.Nach 5 Tagen gings zurück in das Kamptal, Blumen gießen, Vogerl schauen,..Die Bachstelzen gab es nicht mehr, an deren Stelle saß ein fetter großer Kuckuck und ließ sich von den schmächtigen Bachstelzeneltern, im Minutentakt, füttern. Ein wenig waren wir auf ihn böse, aber das ist die Natur, da wir 2 Tage später nach Griechenland flogen, verabschiedeten wir uns von ihm, auf nimmer wiedersehen.Griechenland, Ägina, eine kleine Insel 1 1/2 Stunden von Athen, das ist die Insel, wo Heidi eine unserer liebsten Freundinnen, der Liebe wegen, vor 15 Jahren hinzog,ein Geschäft eröffnete und jetzt mit Christos, glücklich,lebt. Seit ebenso vielen Jahren reisen wir immer wieder zu Ihr. Das ist eine Insel wo es keine Sehenswürdigkeiten zu besichtigen gibt, wo du kein deutsches Wort hörst, wo es keine Polizei gibt, ein Moped 60 Euro für die Woche kostet, wo du mit der Mopetten in einer 1/2 Stunde an den schönsten Stränden bist, wo du im Kafenion sitzt und dir stundenlang das Treiben im Hafen anschaust,..ganz einfach, das ist Griechenland, wie es war. Wir hängten noch eine Nacht in Athen an. Athen, komplett unterschätzt, Lamborghini der Barstädte Europas!! Nach einem herrlichen Abendessen, NOLAN, eine griechisch, japanische Fusionsküche. Wir erlebten eine Geschmacksexplosion auf unserem Gaumen, bestes Service und Weine. Nicht umsonst haben sie einen Michelinstern. 6 Gänge + Wein für 2 Personen € 116!! Wir haben es genossen, wir machten einen kleinen Spaziergang durch unser, uns schon vertrautes Athen, anschließend ein kleines Schlaferl und um 1/2 11 ging es raus zur BARRALLY!! Wir besuchten 5 Bars, davon eine Nummer 7 und eine Nummer 22 der Welt! Wir tranken 11 Cocktails und ein Bier, um 1/2 3 in der Nacht gab es auch noch ein Souvlaki für mich, es war ein Wahnsinn, denn die Drinks, die Bars waren Weltklasse, die Griechen wissen was Party heißt. Danach gings wieder ins Kamptal, wir verbrachten ein paar ruhige Tage und konzentrierten uns auf das Highlight des heurigen Sommers!! HOCHZEIT UNSERER TOCHTER!!! Die nächsten 4 Tage in Reichenau an der Rax, Tage des Feierns, der Familie, der Freunde, des sich Freuens, des Glücks, der Harmonie!! Unbeschreiblich schön!

Dann gings noch einmal in unser Haus, im Kamptal, nur mehr relaxen, im Kamp schwimmen und Heurigen.Ja das wars, so schnell sind 7 Wochen vergangen, und ich bin gerade wieder einkaufen für das Lokal gewesen, wir putzen und freuen uns, denn gleich gehts wieder los in den Alltag, die Arbeit,und wir freuen uns darauf, auf die Arbeit und natürlich total auf Euch, unsere Freunde, und Gäste! Wir sind wieder da, sind da!!

 

Ein philosophischer Rückblick auf 2018

Ein tolles, perfektes Jahr liegt hinter uns. Es war eine Freude nach so vielen Jahren in der Gastronomie, so viele Gäste und Freunde bewirten zu dürfen, ja glücklich und zufrieden zu stellen. Diese Glückseligkeit ergab eine meist sensationelle Stimmung, die uns alle in unserem Wohnzimmer, den zeitweise allzu grauen Alltag vergessen lies. Diese Situation, der Freude, und des Abschaltens war für uns auch ein Genuss! Bei unserem immer schneller, immer komplizierteren Alltag, ist eine positive Lebenseinstellung das um und auf. Wenn der Hofrat, auch ein wenig grantelt, ist ja ein echter Wiener, er liebt das Leben, er liebt es zu feiern, und hat ein Leben lange, Party gemacht und Spaß gehabt! Das gemeinsam mit Ihnen, meinen Gästen und Freunden, zu zelebrieren ist meine größte Freude. Es genügt mir nicht, einen perfekten Schweinsbraten, Schnitzel oder sonst eine perfekte Speise zu servieren, nein ich möchte Ihnen, mit meinem Team, ein Wohnzimmer des Spasses, des Schalkes, und der Freude am Leben bieten! AUF EIN GESUNDES, GLÜCKLICHES UND ERFOLGREICHES 2019! IHR HOFRAT

Die Ganselschlacht, Propeller ist eröffnet!

Ein unglaublicher November liegt hinter uns, 931 Portionen Gans haben wir serviert. Ob wohl wir heuer ein bisserl weniger verkauften, hatten wir doch einen neuen Umsatzrekord im November verbucht! Es war ein Wahnsinn, manchmal schon fast zuviel, wir wollen halt niemanden wegschicken! An manchen tagen haben wir trotz allem an die 100 Reservierungen ablehnen müssen. Jetzt gehts ins Finale, noch 3 Wochen bis Weihnachten!

Sohn Clemens, und Steffan haben ihr Lokal, den Propeller , Margaretenstrasse 55 eröffnet! Tagsüber mit Frühstück und Mittagsteller und Abends Barbetrieb! Ein wunderschönes Ecklokal, mit historischem Portal. Einfach wunderschön, tolle Drinks, tolles Frühstück! Tolle fesche, junge Burschen!

Clemens zeigts dem Papa und eröffnet demnächst sein 2. Lokal

Mit einem unglaublichen Stolz, gebe ich hiermit bekannt, dass mein Sohn Clemens, mit 27 Jahren, nach dem NEULICH, sein zweites Lokal, gemeinsam mit einem Freund eröffnet! Noch im Oktober legt der PROPELLER los! Schon zur BaustellenParty kamen 300 Freunde und Gäste! Das kann was werden!

Zurück vom Urlaub, es ist einfach unglaublich!

Da gibts nur ein Wort: DANKE,danke dass Alle wieder so zahlreich gekommen sind. Es ist einfach unglaublich, wir sperren nach 7 Wochen wieder auf und alle Freunde und Gäste sind wieder da!  Es macht so viel Spaß, und es ist ein unvorstellbares Glück, in unserem Wohnzimmer, Tag für Tag, Euch verwöhnen zu dürfen, Spaß mit Euch haben zu dürfen, und dabei wir alle authentisch sein dürfen!

Also, es ging alles gleich wieder super los, Höhepunkte waren die Gault Millau Messe, kulinarisch unüberbietbar, Jahrhundert Pilzfunde, und eine ANDERE, eine unvergessliche,  Reise nach Griechenland zu einer Geburtstagsfeier! Aber davon später, ein anderes Mal. Der Hofrat hat einen Männerschnupfen, und es ist 3.00, der Hofrat muss ins Bett, denn übermorgen gehts mit den Gansln wieder los! Da muss er wieder stark sein!