Corona, Posthorn bekommt eine Haube!

Liebe Gäste, Freund, und alle die, die diese Seite lesen, er der Hofrat bittet um Entschuldigung, dass er so lange nicht auf dieser Seite zugegen war.

Blicken wir zurück, das Posthorn hat den 1. Lockdown gut überstanden, noch dazu hat sich spontan ein neuer Küchenchef angeboten, da konnte ich nicht anders! Warum, das? Ein Betrieb der nur zufriedene Gäste, jedes Jahr weiter wächst,…immer gute Köche hatte,….ja aber sorry, ich, wir , meine Frau Andrea und ich, wir fühlten uns nie ganz angekommen, die Küche betreffend. Wir wollten immer ein wenig mehr Leidenschaft, ein wenig mehr Nachhaltigkeit, noch mehr Qualität,mehr Pfiff…Ja, und wir beobachteten während des Lockdowns, Tag für Tag, Kochvideos von einem lieben, lustigen, genialen, und vor allem leidenschaftlichen Kochfreund Robert Letz. Wir verliebten uns, in diese Leidenschaft, in dieses know-how! Robert Letz hatte schon 2 Hauben erkocht, und so berichteten nahezu alle Medien über uns. Den Rest kennen die meisten, unser Erfolgslauf ging weiter, und wir waren trotz Corona bestens besucht. Robert fügte sich perfekt in unser Team ein, und jetzt fast ein Jahr später können wir sagen, wir sind angekommen, wir haben den gefunden, das gefunden, das wir immer schon suchten. So hatten wir trotz aller Corona Widrigkeiten einen tollen Herbst, bis zu jenem traurigen 2. November, an dem wir wieder schließen mussten. So bekamen wir auch diese tolle Auszeichnung einer Haube von Gault Millau. Robert Letz, ist nicht nur eine kulinarische Bereicherung, sondern sein Humor, seine Zufriedenheit, Freude und Leidenschaft am Beruf, ist eine wirkliche Herausforderung, die ich mit Freude annehme. Sein Kalbsbeuscherl, ein Geniestreich, oder das Bruckfleisch vom Kobe Rind, extra geholt von unserem ehemaligen Radprofi, Gerhard Zadrobilek, Schön ist es, wenn man nach so vielen Jahren Gastronomie immer noch dazulernen darf! Im Dezember machten wir dann dies sensationelle CHARITY ABHOLAKTION, ich möchte mich noch einmal bei Allen bedanken für die Großzügigkeit, wir konnten viel mehr unterstützen als jemals erwartet. Danke. Dann kam Weihnachten, Neujahr, noch ein strenger Lockdown,…Jetzt ist ende Jänner, wir haben immer noch geschlossen,….Da wir im Februar auch nicht aufsperren dürfen, von März bis März zurück gerechnet, hatten wir in diesem Jahr 7 MONATE GESCHLOSSEN!!! Mittlerweile fehlen mir immer mehr die sozialen Kontakte, ein, bzw. der Lebensinhalt,….es nervt immer mehr! Für jemanden der die letzten 35 Jahre immer gearbeitet hat, immer gekämpft hat, immer seinem Job geliebt hat, in dieser Leidenschaft aufgegangen ist, wirds jetzt schon a bissal mühsam. Ich kenn schon alle Spazierwege am Land, das tägliche durch die Stadt radeln , alles ist genug. Ich halte es wie der Niavarani, spazierngehen, tu ich eigentlich, damit ich irgendwo reingehe, mir einen Kaffee, a Bier oder sonst was kauf, a wenig die Leute beobachte, oder mit an Haberer das ganz Wichtige besprech,… So, jetzt beginnen die Semesterferien, das Quartier wie jedes Jahr in Kirchberg bestellt, alles für die Fisch! Keine Winterwoche, kein Schifahren, a bissal Stadt, a bissal Land, ich schau halt wieder 2500 Minuten aufn Fluss und beobachte wie das Wasser so fließt. ABER, FREUDE, AM 16.,17.,18. FEBRUAR, Faschingsdienstag, Aschermittwoch und Donnerstag gibts HERINGSCHMAUS, UND VIELES MEHR ABHOLAKTION!!!! Bis bald Euer, Euch vermissender Hofrat